EPDT 2008

Dokumentation der Veranstaltung vom 23. bis 25. April 2008:


„Klimawandel ist großartig“- Die Klimakrise als Chance für nachhaltige Entwicklung

Überschwemmungen, Wirbelstürme, Hitzewellen. Die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels häufen sich. Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer haben nicht in gleicher Weise zur Klimakrise beigetragen und sind auch nicht in gleicher Weise von ihren Auswirkungen betroffen. Durch die Weltklimakonferenz in Bali 2007 ist aber einmal mehr deutlich geworden, dass diese globalen Probleme nicht von einzelnen Staaten gelöst werden können. Als oberstes Ziel gilt es, den CO2-Ausstoß zu senken, um die globale Erwärmung einzudämmen. Diese Einsicht ist einfach, wirft jedoch schwierige Fragen auf: Welche Wege führen zu einer gerechten Lastenverteilung zwischen Verursachern und Betroffenen? Ergeben sich aus der Notwendigkeit zum gemeinsamen Handeln Chancen für neue Entwicklungsstrategien? Welche Potenziale bieten Technologietransfer und Emissionshandel?

Beiträge von: Jörg Haas (Heinrich Böll Stiftung), Ralf Jungebloed (ecolutions), Tilman Santarius (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie), Dr. Lorenz Petersen (GTZ)


Klimawandel im ländlichen Raum der Tropen: Nasse Füße, leerer Magen – und jetzt auch noch an die Umwelt denken?

Am stärksten von den Folgen des Klimawandels bedroht sind die Ärmsten der Armen im ländlichen Raum der Tropen. Hier liegen aber auch die größten Potentiale, den Klimawandel einzudämmen. Wie muss eine zeitgemäße Entwicklungszusammenarbeit gestaltet werden, um im Spannungsfeld von Armutsminderung, Katastrophenvorsorge und ökologischer Notwendigkeit ihren Auftrag bestmöglich erfüllen zu können?

Beiträge von: Dr. Imme Scholz (DIE), Dr. Rafael Schneider (DWHH), Mario Donga (Gutachter für Klimawandel und Katastrophenvorsorge), Dr. Jan Siemens (TU Berlin, Umweltwissenschaftler)

 

Klima, Krisen und Konflikte – Neue Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit?

Die Brisanz neuer Bedrohungen durch den Klimawandel rückt immer stärker in das Blickfeld von Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Werden wir in Zukunft durch den Klimawandel mit verschärften Krisen und Konflikten konfrontiert werden? Welchen Einfluss haben Ressourcenverknappung, Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme auf die lokale sowie weltweite Sicherheitslage? Mit welchen Herausforderungen muss sich die Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzen und welche Antworten findet sie darauf?

Beiträge von: Frank Krämer (GTZ), Günter Schönegg (FriEnt), Sven Harmeling (Germanwatch), Karin Boschert (WBGU)