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Crowdfunding-Kampagne für nachhaltige Landwirtschaft in Kenia

Kontakt: Dr. Silke Stöber

In Kiserian, 25km südwestlich von Nairobi, arbeitet die NGO "CSHEP" als Trainingscenter und als Marktplatz für ökologisch erzeugtes Gemüse. CSHEP steht für «Community Sustainable Agriculture and Healthy Environmental Program». Das Projekt baut eine Brücke zwischen Kleinbauern, die nachhaltig produzieren, und Verbrauchern, die gesunde Lebensmittel wollen. CSHEP arbeitet seit Anfang 2014 aktiv daran, die Umwelt zu verbessern und die Gemeinschaft zu stärken. Esther Kiruthi und Steven Kamau sind federführend vor Ort in Kenia, während Silke, Caro & Lucas ihre Partner auf deutscher Seite sind.

AP Philippinen 2015 von großer Relevanz in Bezug auf Handelsliberalisierung der ASEAN-Staaten

Die Ergebnisse des SLE Auslandsprojekts (AP) Philippinen von 2015 wurden in RURAL 21 publiziert. In der Studie untersuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Postgraduiertenstudiums am SLE in Kooperation mit dem International Rice Research Institute (IRRI), wie die Stärkung der Marktposition von Kleinbauern und die Reduktion von Markteintrittsbarrieren erreicht werden kann. Darüber hinaus stand die Frage im Raum, wie das Potenzial von urbanen Märkten aktiviert werden kann. Die Ergebnisse haben besonders in Anbetracht der für 2017 angekündigten Handelsliberalisierung der ASEAN-Länder große Bedeutung. Der Artikel ist auf der Homepage von RURAL 21 frei verfügbar und die vollständige SLE Studie steht ebenfalls zum freien Download zur Verfügung.



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Neue Veröffentlichung des Forschungsprojekts zum Strukturwandel in Afrika

Die neue Publikation im Rahmen des Forschungsprojekts Strukturwandel in Subsahara Afrika ist erschienen! „Scenario Building for Development Cooperation – Methods Paper“ stellt die methodische Grundlage für die drei Länderstudien in Sambia, Benin und Äthiopien dar. Das Paper diskutiert existierende Techniken der Szenarienentwicklung und gibt außerdem eine detaillierte Anleitung für die praktische Anwendung.


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Handbuch "Inklusion grows - Toolkit on disability mainstreaming for the German development cooperation ist" erschienen

Das Handbuch zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen, das vom Auslandsprojekt Namibia 2015 entwickelt wurde, ist veröffentlicht worden und kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.


Präsentation der Ergebnisse der SLE-Auslandsprojekte 2016

In diesem Jahr führte das SLE vier Studienprojekte in Afrika und Südamerika durch. Zwei Forschungsteams arbeiteten zu landwirtschaftlichen Fragestellungen, namentlich zur Integration der Bienenhaltung in Agrarlandschaften Äthiopiens und zu Strategien klimasmarter Landwirtschaft in kleinbäuerlichen Systemen Kenias. Ein weiteres Team in Kenia beschäftigte sich mit Korruptionsrisiken im Landmanagement und die vierte Gruppe analysierte Entwicklungsalternativen zum Bergbau in unterschiedlichen Regionen Perus.

 

Die Präsentationen fanden am 22. und 23. November 2016 im Festsaal der Humboldt Graduate School statt.

 
 Susanne Neubert bei Podiumsdiskussion an der Universität Erlangen-Nürnberg

 

 

 

 

 

 

Dr. Neubert (mitte) bei der Podiumsdiskussion an der Universität Erlangen-Nürnberg

Foto: S. Börnecke 

Dr. Susanne Neubert bei Podiumsdiskussion an der Universität Erlangen-Nürnberg

Frau Dr. Susanne Neubert stellte am 21. und 22. Oktober 2016 das SLE und seine Arbeiten zur 20. Jahrestagung des Arbeitskreises „Ländlicher Raum“ mit dem Titel „Transformation ländlicher Räume im Globalen Norden und Süden - Repräsentationen, Funktionen und Entwicklungspfade“ am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg vor.

Aktions- und Entscheidungsorientierte Untersuchungen - Trilaterale Hochschulkooperation

Gemeinsam unterrichten Dozenten des SLE, der Universidade Eduardo Mondlane Maputo (UEM), Mosambik und der Universidade Federal Rural do Rio de Janeiro (UFRRJ) den Kurs  Aktions- und Entscheidungsorientierte Untersuchungen in Brasilien. Insgesamt beraten die Dozenten zu sieben unterschiedlichen Untersuchungskonzepten, u.a. zu
  • Identifizierung von Potenzialen des nachhaltigem Tourismus entlang des Wanderweges Transcarioca,
  • Analyse des Neutzwerkes RAS "Nachhaltige Ernährung in Rio de Janeiro" und Marktanalyse,
  • Organisationsanalyse einer Landwirtschaftskooperative und ihre Rolle in der urbanen Landwirtschaft in Maputo im Auftrag des Forschungsprojekts UFiSAMo.

Zwei Studentinnen der UFRRJ werden dafür auch noch in diesem Jahr nach Maputo reisen und dort ihre Feldforschung umsetzen.

Interessante Einblicke in die Urbane Landwirtschaft in Rio de Janeiro bot der Besuch der Nichtregierungsorganisation AS-PTA. Sie unterstützt die urbanen Landwirte, ihre in den Hinterhöfen angebauten biologischen Produkte zertifizieren zu lassen.

 

 
 Lange at IUCN

Das SLE am World Conservation Congress der IUCN

Vom 1.-5. September fand in Honolulu/Hawaii der World Convervation Congress der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) statt, an dem SLE-Mitarbeiter Wolfram Lange teilnahm.

Beitrag zu Ökolandbau in Subsahara-Afrika von Dr. Neubert

In der September-Ausgabe von Entwicklung + Zusammenarbeit ist ein Artikel von Dr. Susanne Neubert, Direktorin des SLE, erschienen. In dem Beitrag geht Frau Dr. Neubert auf die Notwendigkeit von Fördermaßnahmen für die Aufwertung degradierter Böden ein. Dies ist dringend nötig, da nur so ausreichend Biomasse erzeugt werden kann, um eine organische Bodenbewirtschaftung zu ermöglichen. Der Artikel ist auf den Seiten 38 und 39 des e-Papers zu finden.



 

Kaum Fortschritte in der Inklusion behinderter Menschen in Namibia

In der aktuellen englischen E-Paper Ausgabe von Development + Cooperation (D+C) ist ein Artikel zum Thema Inklusion behinderter Menschen in Namibia erschienen. Dieses Thema wurde im vergangenen Jahr von einer Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Postgraduiertenstudiums "Internationale Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung" des SLE in einem Auslandsprojekt bearbeitet. Die Ergebnisse des Projekts sind in der Studie "Inclusion Grows - Developing a manual on disability mainstreaming for the German Development Cooperation - Case Study Namibia" erschienen, worauf auch der Artikel in D+C beruht. Die Studie steht auf zum freien Download zur Verfügung oder kann in Druckform bestellt werden.



 

Neues Beratungsprojekt in Mali

Im Rahmen einer dreijährigen Zusammenarbeit wird das SLE das malische Institut Polytechnique Rural (IPR) in Hinblick auf eine Weiterentwicklung ihres Lehrangebotes, im Bereich Capacity Development und zum Thema Wissensmanagement beratend unterstützen. Auftraggeber ist die GIZ mit Anbindung an das Bewässerungsprogramm PASSIP. Das IPR ist ein bereits bekannter, enger Kooperationspartner des PASSIP, an das derzeit eines der grünen Innovationszentren im Rahmen der Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ (SeWoH) des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) angegliedert wird.